Windpark ITER

Erneuerbare Energien sind heute mehr denn je ein wichtiges Thema, da passt es umso besser, dass man auf Teneriffa den Windpark ITER besichtigen kann, denn so erlebt man nicht nur eine wirklich interessante Technik, sondern man kann auch gleichzeitig noch etwas für seine Allgemeinbildung machen. Von daher ist ein Besuch beim Windpark ITER bestimmt nicht für angehende Wissenschaftler von Interesse.

So manch ein Urlauber hat sich bestimmt schon einmal über den heftig wehenden Passatwind geärgert, der die Wellen teilweise so unberechenbar werden lässt und auch noch in einigen Gebieten für starke Feuchtigkeit und Nebel sorgt. Natürlich ist so auch das grüne Bild Nordteneriffas entstanden, was für viele Besucher einen großen Reiz darstellt. Die Wissenschaftler der Insel hingegen freuen sich sehr über diesen Wind, denn dieser kann hier vorbildlich in Energie für die Bewohner der Insel umgewandelt werden.
ITER bedeutet eigentlich das Kanarische Institut für erneuerbare Energien und die Windparks sind zu einem richtigen Vorzeigeprojekt der gesamten Kanarischen Inseln geworden und erzeugen schon jetzt 35 Gigawatt Energie – wobei von den Wissenschaftlern des Institutes weiterhin geforscht wird, damit in Zukunft noch größere Leistungen erbracht werden können. Denn gerade Teneriffa mit seinem starken Wind hat in der Hinsicht noch einiges zu bieten.

Der Windpark ITER besteht eigentlich aus drei Windparks und kann von einem herankommenden Besucher nicht übersehen werden, allein schon wegen der Größe der Windparks. Er liegt an der Südostküste Teneriffas, die als besonders windig gilt und so wirklich perfekt für diesen Zweck geeignet ist und liegt bei dem Ort Granadilla de Abona. Der Windpark ist für Besucher geöffnet, man hat die Wahl zwischen einer eigenständigen Besichtigung oder einer geführten Tour und kann von Dienstag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr mehr über das Projekt lernen.
Gerade aufgrund der Aktualität des Themas ist der Park gut besucht und es ist ein Erlebnis zu sehen, was man alles aus dem ganz natürlichen Element des Windes herausholen kann. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass Teneriffa durch dieses Projekt schon jetzt recht beachtliche Mengen von Kohlendioxid einspart – dieser Park wird in der nächsten Zeit bestimmt noch mehr Interesse wecken, allein durch die dringende Notwendigkeit vieler anderer Länder, mit ähnlichen Projekten Erfolg zu haben.
Auch Wissenschaftler besuchen den Windpark sehr gerne, für wirklich Interessierte bietet sich also eine geführte Tour sehr an. Mittlerweile wird auch schon überlegt, ob und wie man sich denn die Wellenenergie Teneriffas zunutze machen kann – es gibt also vielleicht in der näheren Zukunft noch ein Voranschreiten im Bereich der erneuerbaren Energien auf Teneriffa. Aber auch jetzt lohnt sich ein Besuch für alle, die sich einfach für das Thema Windenergie interessieren oder schon immer einmal so etwas in Realität betrachten wollten.

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