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Pyramiden von Güímar

Die Pyramiden von Güimar sollten auf der Ausflugsliste von Teneriffa Besuchern die sich für Geschichte interessieren nicht fehlen – zuerst wurde gesagt, dass es sich hierbei nur um Stein Terrassen handeln würde, die landwirtschaftlich genutzt wurden. Die Pyramiden sind jedoch viel mehr als das: Es handelt sich hierbei um sechs rechteckige pyramidenförmige Terrassenbauten, die aus Lavasteinen errichtet wurden. Hierbei wurde jedoch kein Mörtel benutzt. Die Stufenpyramiden wurden nach ähnlichen Grundlagen erbaut wie die Pyramiden in Mexiko und Peru. Die Bauweise erinnert jedenfalls stark an diese Pyramiden. Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung aber es steht fest, dass sie nicht nur zufällig erbaut wurden. Wer sich also für dieses Mysterium interessiert, sollte in jedem Fall den Pyramiden einen Besuch abstatten.

Die Pyramiden von Güimar liegen im Osten Teneriffas bei Güimar. Die Pyramiden sind leicht erreichbar und der Weg wird durch Schilder in der Stadt vereinfacht. Der Park der Pyramiden ist jeden Tag von 9:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Es gibt auch verschiedene Buslinien die von Santa Cruz nach Güimar fahren und so eine einfache Anfahrt ermöglichen.

Mittlerweile ist durch Ausgrabungen belegt worden, dass die Pyramiden im 19. Jahrhundert entstanden sind und keine früheren Ursprünge haben. Der genaue Zweck ist allerdings ein Rätsel und so sollte sich jeder lieber selber die Pyramiden ansehen und sich ein Urteil bilden. Früher gab es auf der ganzen Insel ähnliche Bauwerke, die jedoch nach und nach abgerissen wurden – auch die Pyramiden von Güimar bestanden ursprünglich aus neun Pyramiden von denen jetzt aber nur noch sechs erhalten sind.

Die Wissenschaftler spekulieren in jedem Fall immer noch über die wahre Bedeutung und auch wenn die Pyramiden für einige nur Steinhaufen sind wie sie in ähnlicher Form auch in La Gomera gefunden wurden, steht doch fest, dass die Pyramiden einige astronomische Gesetze erfüllen, die der einfachen Theorie eher widersprechen. Unter anderem wurde bewiesen, dass der Hauptkomplex der Pyramiden an der Wintersonnenwende zum Sonnenuntergang hin ausgerichtet wurde – nur Zufall oder steckt mehr dahinter?

In jedem Falle lohnt sich ein Besuch des Parks und auch wenn man den Theorien des Norwegischen Ethnografen Thor Heyerdahl nicht zustimmt, lohnt sich der Besuch und man kann im Park vieles über die Geschichte lernen. Wer gerne mehr erfahren möchte, ist danach im Museum Casa Chacona gut aufgehoben – hier werden nach den Theorien des Norwegers auch die Ureinwohner dargestellt und im Auditorium kann man mehr über die Geschichte der geheimnisvollen Pyramiden erfahren. Wer nach soviel Geschichte eine Pause braucht, kann sich in der Cafeteria des Museums entspannen und sich seine eigene Meinung über den Zweck der Pyramiden bei einem Snack bilden – und sich danach noch Souvenirs im Shop ansehen.

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